Eine Apotheke in der Nähe beruhigt die Nerven
Es gibt einfach ein paar Gewissheiten, die der Mensch für seinen Seelenfrieden braucht. Dazu gehört zum Beispiel das Wissen, dass es den Menschen, die uns am nächsten stehen, gut geht. Äußerst beruhigend ist es auch, wenn ein sicherer Arbeitsplatz ein geregeltes Einkommen garantiert. Doch es müssen gar nicht immer gleich die ganz großen, existenzielle Dinge sein, die ein Gefühl der Sicherheit und der Geborgenheit aufkommen lassen. Auch die Tatsache, dass in Deutschland rund um die Uhr Ärzte und Krankenhäuser zur Verfügung stehen, lässt viele von uns ruhiger schlafen. Vielleicht ist das nicht jedem immer bewusst, aber es ist doch zweifelsfrei ein gutes Gefühl.
Das Gleiche gilt natürlich auch für Apotheken. Rund 21.500 Apotheken verteilen sich über das Land. Statistisch betrachtet kommen auf jede Apotheke knapp 4.000 Einwohner. Auf einer Insel in der Nordsee dürften das eher weniger sein, in einem dicht besiedeten Großstadtquartier eher mehr – Fakt ist aber, dass jeder im Fall des Falls sich schnell und ohne weite Wege mit Medikamenten versorgen kann.
In der Apotheke kann man darauf vertrauen, dass der Patient oder auch einfach nur der Kunde kompetent bedient wird. Das ist vor allem dann wichtig, wenn zwar Beschwerden da sind, aber noch kein Arzt aufgesucht wurde. Dann kann der Apotheker aufgrund der geschilderten Symptome eine Medizin empfehlen, die nicht verschreibungspflichtig ist. Solche Medikamente müssen zwar aus eigener Tasche bezahlt werden, aber sie sind dafür sofort verfügbar. Wer einmal nachts mit pochendem Zahnweh aufgewacht ist und keine Schmerztablette im Haus hatte, der weiß den Service einer nahegelegenen Apotheke, die außerhalb der üblichen Geschäftszeiten Notbereitschaft hat, ausgesprochen zu schätzen.
Aber auch in weniger dramatischen Fällen ist die Apotheke um die Ecke die erste Anlaufstelle. Denn hier bekommt man eigentlich alles für fast alle Lebenslagen: von Zahnpasta bis Babynahrung, von Tampons und Toilettenpapier bis hin zu Kondomen.